Teilprojekt 4 - Natürliche Faktoren der Toleranzentwicklung bei Nahrungsmittelallergie – ein Schlüssel für die Prognose und zukünftige Therapieoptionen

Projektleitung Prof. Dr. med. Kirsten Beyer

Nahrungsmittelallergien entwickeln sich häufig bereits im Säuglings- und Kleinkindalter, oftmals parallel zum Auftreten einer atopischen Dermatitis. Obwohl viele Kinder auch ohne Therapie das Nahrungsmittel nach wenigen Jahren wieder gut vertragen, behalten ungefähr ein Drittel der Patienten ihre Allergie bis ins Jugendlichen- oder Erwachsenenalter. Diese natürliche Toleranzentwicklung kommt häufiger z.B. bei der Hühnereiallergie vor und seltener z.B. bei der Erdnussallergie. Zurzeit werden neue Therapien für die Nahrungsmittelallergie entwickelt, u.a. die orale Immuntherapie, die bei Patienten mit langfristiger Nahrungsmittelallergie eine Toleranz induzieren. Unser Teilprojekt fokussiert sich auf das Verständnis und Identifizierung von Vorhersagefaktoren einer natürlichen und durch orale Immuntherapien induzierte Toleranzentwicklung bei Kindern mit Nahrungsmittelallergie. Die hierdurch erworbenen Erkenntnisse können helfen, in Zukunft neue Präventions- und Therapiestrategien zu entwickeln.
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